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Übermensch dank implantierten Chip?
Diese Szene zeigte Kevin Warwick (Bild), Professor für Cybernetics an der University of Reading, in seinem Vortrag am Swiss Re Centre for Global Dialogue anfangs Monat in Rüschlikon. Die Veranstaltung im Rahmen der Risk Talks, an der auch Rolf Pfeifer, Professor für Künstliche Intelligenz an der Universität Zürich teilnahm, kam auf Initiative der European Futurists Conference Lucerne zustande.
Kevin Warwick entwickelte darin Visionen des Übermenschen einer nahen Zukunft: Verbindungen zwischen Hirn und Computer, hergestellt durch Implantate, die uns helfen besser zu memorieren oder beispielsweise Ultraschall und Infrarot wahrzunehmen. Die direkte Gedanken-Kommunikation von Hirn zu Hirn sei keine Science Fiction, sondern schon sehr bald Realität, so Warwick. Was ihn von anderen Forschern fundamental unterscheidet ist die Tatsache, dass Warwick Selbstversuche mit Implantaten macht: Sein Nervensystem hat er bereits zweimal mittels Chip bidirektional mit dem Internet verbunden. Das Nachrichten-Magazin „Facts“ nutzte die Gelegenheit des Schweiz-Besuchs von Kevin Warwick, mit ihm ein Interview zu führen. Lesen Sie es hier (pdf 406 kb): Roboter haben Gefühle
Das nächste Mal ist Kevin Warwick im November in der Schweiz: als Keynote-Referent an der 2. European Futurists Conference Lucerne (22.-24. November 2006, KKL Luzern). |
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