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Die Familie der Zukunft gibt es nicht

"Was wir endlich lernen müssen, ist, uns von der fixen Idee ,dieser Familie' zu verabschieden", sagt der Zukunftsforscher Matthias Horx. "Familie war immer schon vielfältig, variabel, flexibel, individuell. Sie war nie ein Normmodell." Und so bleibt es auch in Zukunft. Zwar sind Futurologen weder Hellseher noch Propheten, aber dafür genaue Beobachter der Gegenwart.

Indem sie die Trends im Hier und Jetzt beobachten, ziehen sie Schlüsse, wie diese sich künftig entwickeln könnten. "60 Prozent der Trends laufen ohnehin so weiter wie bisher", sagt Georges T. Roos, Geschäftsführer der European Futurists Conference Lucerne. Die Trendforscher Horx und Roos sind sich sicher: Die Vielfalt der Familie wird weiter steigen. "Wir werden mehrere Familien hintereinander oder zur gleichen Zeit führen, in verschiedenen Familien- und Freundschaftsnetzwerken", meint Horx. Die vielleicht häufigste Form sei dabei die "erweiterte multimobile Mehrgenerationskleinfamilie". Auch Roos ist überzeugt: "Es gibt immer mehr Patchwork-Familien", also Familien die bunt zusammengesetzt sind.

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